EKG verstehen: Grundlagen, Wellen, Intervalle und Herzachse

Schritt 1

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Schritt 2

Technische Angaben

Ableitungen: 12-Kanal-EKG (I, II, III, aVR, aVL, aVF, V1–V6) Geschwindigkeit: 25 mm/s Eichung: 10 mm/mV → Eichungskurve mit 1 mV-Ausschlag = 10 mm sichtbar Qualität: gut beurteilbar Ein kleines Kästchen von 1 mm entspricht 0,04 Sekunden (40 ms), während ein großes Kästchen von 5 mm 0,2 Sekunden (200 ms, also einem Fünftel einer Sekunde) darstellt.
EKG-Kästchen, Geschwindigkeit und Eichung

EKG-Wellenformen

P-Welle

Darstellung der Erregungsausbreitung in den Vorhöfen (atriale Depolarisation). Die normale P-Welle ist in der Regel weniger als 2,5 mm hoch und kürzer als 0,12 Sekunden breit. Bei vorliegendem Sinusrhythmus sind die P-Wellen in der Ableitung aVR stets negativ und in der Ableitung II positiv. Außerdem zeigen die P-Wellen in allen Ableitungen ähnliche, jedoch nicht völlig identische Formen.

QRS-Komplex

Zeigt die Erregungsausbreitung in den Herzkammern (ventrikuläre Depolarisation). Er setzt sich aus den Ausschlägen Q, R und S zusammen. Eine erste negative Auslenkung des QRS-Komplexes (unterhalb der Nulllinie) wird als Q-Zacke bezeichnet. Die erste positive Auslenkung im QRS-Komplex heißt R-Zacke. Folgt auf die R-Zacke eine negative Auslenkung, so spricht man von einer S-Zacke.

T-Welle

Bildet die Rückkehr der Kammermuskulatur in den Ruhezustand ab (ventrikuläre Repolarisation). Der Beginn der ST-Strecke am Ende des QRS-Komplexes wird als J-Punkt bezeichnet. Eine normale T-Welle zeigt eine asymmetrische Form – ihr Gipfel liegt näher am Ende der Welle als am Anfang. Der Übergang zwischen ST-Strecke und T-Welle ist nicht eindeutig festzulegen und lässt sich in der Regel nicht exakt bestimmen. Die normale T-Welle ist in der Ableitung aVR stets negativ, in der Ableitung II positiv und ab der Ableitung V3 bei Erwachsenen ebenfalls positiv.

U-Welle

Kleine zusätzliche Auslenkung nach der T-Welle. Sie steht im Zusammenhang mit der letzten Phase der ventrikulären Repolarisation, wobei der genaue Mechanismus nicht sicher geklärt ist.
Wellen
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Bitte beachten Sie, dass es vorkommen kann, dass sich die Wellen im EKG überlagern, zum Beispiel bei Tachyarrhythmien. Daher können Sie die Geschwindigkeit des Elektrokardiogramms verändern, um die einzelnen Wellenformen deutlicher voneinander abzugrenzen. Bei Tachyarrhythmien stellt man die Geschwindigkeit in der Regel höher (z. B. von 25 mm/s auf 50 mm/s), damit die überlagerten Wellen, wie etwa P-Welle und T-Welle, besser erkennbar sind.

Segmente im EKG

Segmente sind Abschnitte des EKGs, die zwischen dem Ende einer Welle und dem Beginn der nächsten Welle liegen.

PR-Segment

Bereich: vom Ende der P-Welle bis zum Beginn des QRS-Komplexes. Vorgang: Hier beginnt die atriale Repolarisation (sie läuft während des QRS-Komplexes weiter und endet in der ST-Strecke). Das PR-Intervall kann in den verschiedenen Ableitungen leicht variieren; bei einer manuellen Messung sollte daher das kürzeste Intervall dokumentiert werden. Beim Erwachsenen liegt das normale PR-Intervall zwischen 0,12 und 0,20 Sekunden.

TP-Segment

Bereich: vom Ende der T-Welle bis zum Beginn der P-Welle. Bedeutung: Stellt den elektrischen Ruheabschnitt des Herzens dar. Besonderheit: Dient als Baseline (Referenzlinie) zur Beurteilung von Abweichungen in PR- und ST-Strecken, z. B. bei akuter Perikarditis oder Myokardischämie.

ST-Segment

Bereich: vom Ende des QRS-Komplexes bis zum Beginn der T-Welle. Bedeutung: Repräsentiert die ventrikuläre Repolarisation (zusammen mit der T-Welle als „ST-T-Komplex“). Klinisch wichtig: ST-Hebungen oder -Senkungen sind zentrale Zeichen für eine Ischämie oder einen Infarkt. Das normale ST-Segment ist in der Regel isoelektrisch (d. h. auf der Grundlinie, weder positiv noch negativ). Es kann jedoch auch physiologisch leicht angehoben oder abgesenkt sein – meist um weniger als 1 mm. Der Übergang zwischen dem Ende des QRS-Komplexes und dem Beginn des ST-Segments wird als J-Punkt bezeichnet.
Segmente
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EKG-Intervalle

Intervalle umfassen dagegen mindestens eine vollständige Welle.

PR-Intervall

Gemessen vom Beginn der P-Welle bis zum Beginn des QRS-Komplexes. Es zeigt die Zeit der Erregungsleitung von den Vorhöfen bis zu den Kammern. Das PR-Intervall kann in den verschiedenen Ableitungen leicht variieren; bei einer manuellen Messung sollte daher das kürzeste Intervall dokumentiert werden. Beim Erwachsenen liegt das normale PR-Intervall zwischen 0,12 und 0,20 Sekunden.

QRS-Intervall (Dauer)

Gemessen vom Beginn bis zum Ende des QRS-Komplexes. Entspricht der Dauer der Kammererregung (ventrikuläre Depolarisation).

QT-Intervall

Gemessen vom Beginn des QRS bis zum Ende der T-Welle. Es umfasst die gesamte Depolarisations- und Repolarisationszeit der Ventrikel. Wenn dieses Intervall an die Herzfrequenz angepasst wird, spricht man von QTc. Mit steigender Herzfrequenz (verkürztes RR-Intervall) verkürzt sich normalerweise auch das QT-Intervall; bei sinkender Herzfrequenz (verlängertes RR-Intervall) verlängert sich entsprechend das QT-Intervall. Zur Beurteilung sollte man das QT-Intervall in der Ableitung (oder den Ableitungen) messen, in der es am längsten erscheint. Das QT-Intervall lässt sich einfach mit einer App berechnen.

RR-Intervall (QRS–QRS)

Gemessen von einem Punkt des QRS (z. B. R-Zacke) bis zum gleichen Punkt des nächsten QRS. Daraus ergibt sich die Herzfrequenz: Herzfrequenz [bpm] = 60 / RR-Intervall [s]. Herzfrequenz (kleine Kästchen) = 60 / (Anzahl der kleinen Kästchen × 0,04) Herzfrequenz (große Kästchen) = 300 / Anzahl der großen Kästchen zwischen zwei R-Zacken Normalerweise entspricht das PP-Intervall dem RR-Intervall, vor allem im Sinusrhythmus. Bei Arrhythmien können sie voneinander abweichen (z. B. bei einem Sinusrhythmus mit komplettem AV-Block).
Intervalle
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Kategorie Elemente Beschreibung
Wellenformen (5) P, QRS, ST, T, U Elektrische Ausschläge im EKG
Intervalle (4) PR, QRS, QT/QTc, RR/PP Zeitspannen inkl. mindestens einer Welle
Segmente (3) PR, ST, TP Abschnitte zwischen zwei Wellen
Die elektrische Aktivität im EKG ist nicht identisch mit der mechanischen Kontraktion des Herzmuskels. Die mechanische Kontraktion setzt in der Regel etwa 200 Millisekunden nach der elektrischen Erregung (Depolarisation) ein. Wenn die P-Welle in Ableitung I negativ ist, kann dies auf eine Dextrokardie oder auf eine vertauschte Anlage der Elektroden (links ↔ rechts) hinweisen.
Eine nach oben gerichtete Auslenkung wird als positiv bezeichnet. Eine solche positive Welle erscheint in einer Ableitung, wenn sich die elektrische Erregung (Depolarisation) des Herzens in Richtung des positiven Pols dieser Ableitung ausbreitet. Die P- und T-Wellen sind in der Regel in allen Extremitätenableitungen positiv, außer in aVR. Eine nach unten gerichtete Welle nennt man negativ. Sie entsteht, wenn sich die elektrische Erregung in Richtung des negativen Pols bewegt – oder vom positiven Pol weg, also in die entgegengesetzte Richtung. Die P- und T-Wellen sind in der Ableitung aVR normalerweise negativ, weil sich die Erregung vom positiven Pol entfernt. Eine Auslenkung, die teilweise positiv und teilweise negativ ist, nennt man biphasisch. Eine Auslenkung oder Welle, die auf der Grundlinie verläuft, wird als isoelektrisch bezeichnet.
Richtungen
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Ekstremite derivasyonları (Uzuv derivasyonları)

Standart-Ekstremitätenableitungen: I, II und III Bunlar Einthoven’e göre oluşturulur. Aşağıdaki ilişki geçerlidir: Derivasyon I + Derivasyon III = Derivasyon II Sağ bacaktaki elektrot yalnızca elektriksel topraklama amacıyla kullanılır. Güçlendirilmiş unipolar ekstremite derivasyonları: aVR, aVL und aVF Geçerlidir: aVR + aVL + aVF = 0

Prekordial (göğüs duvarı) derivasyonları: V1 bis V6

Dördüncü interkostal aralığı (kaburga arası boşluk) bulmak için parmağınızı sternumun (göğüs kemiğinin) üst kenarına koyup yavaşça aşağı doğru kaydırırsınız. Yaklaşık 4 cm daha aşağıda küçük yatay bir çıkıntı hissedilir – sözde Angulus Ludovici (Louis açısı). Bu noktada manubrium sterni (göğüs kemiğinin üst kısmı) corpus sterni’ye (göğüs kemiğinin ana kısmı) geçer. İkinci interkostal aralık bu noktanın hemen altında ve hafifçe yanındadır. Aşağı doğru iki aralık sayıldığında dördüncü interkostal aralığa ulaşılır – V1 burada yerleştirilir. Göğüs dokusu elektrot pozisyonunu belirlemeyi zorlaştırabileceğinden, göğüs duvarı derivasyonları (V3 bis V6) mümkün olduğunca göğüs dokusunun altına yerleştirilmeli, böylece doğru ve tekrarlanabilir bir yerleşim sağlanmalıdır. V2: sternumun solundaki dördüncü interkostal aralıkta V3: V2 ile V4 arasında, düz bir hatta V4: beşinci interkostal aralıkta, medioklaviküler hatta (orta köprücük kemiği hattı) V5: ön aksiller hatta, V4 ile aynı seviyede V6: orta aksiller hatta, yine V4 ile aynı seviyede Elektrotlar çok yükseğe yerleştirilirse daha üst boşluklardan gerilimler ölçülür ve bu da hatalı derivasyonlara yol açar. Meme uçları asla yönlendirme noktası olarak kullanılmamalıdır – ne erkeklerde ne de kadınlarda –, çünkü yerleşimleri bireyler arasında büyük ölçüde değişir.

QRS Kompleksi

QRS kompleksi genellikle sağ prekordial derivasyonlarda ve aVR’de çoğunlukla negatiftir, oysa sol taraf göğüs duvarı derivasyonlarında ve derivasyon II’de çoğunlukla pozitiftir. İlk uyarılma fazı V1’de küçük bir pozitif sapma (r-dalgası) ve aynı zamanda V6’da küçük bir negatif sapma (q-dalgası) oluşturur. Bunu takiben V1 derin bir negatif S-dalgası gösterirken V6 yüksek bir pozitif R-dalgası gösterir.
QRS-Komplex
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Die kleine initiale r-Welle entspricht der links-nach-rechts gerichteten Erregungsausbreitung im Septum. Die negative S-Welle in V1 spiegelt die zweite Phase der ventrikulären Erregungsausbreitung wider, bei der sich die Erregung vom rechten Ventrikel weg und zum dominanten linken Ventrikel hin ausbreitet – und umgekehrt in V6. In der Regel befindet sich die Übergangszone (transition zone) im Bereich von V3 bis V4, also dort, wo die R- und S-Welle etwa gleich groß sind. Sie markiert den Übergang von einer überwiegend negativen zu einer überwiegend positiven QRS-Konfiguration über der Brustwand. Mit anderen Worten: Von V1 bis V6 zeigt sich normalerweise eine kontinuierliche Zunahme der R-Wellen-Amplitude – man spricht von einer normalen R-Wellen-Progression.
R-Wellen-Progression
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Elektriksel Kalp Ekseni

Çoğu yetişkinin EKG’lerinde elektriksel kalp ekseni genellikle –30° ile +100° arasındadır. –30° veya daha negatif bir eksen sol eksen sapması (Sol Eksen Sapması, LAD) olarak adlandırılırken, +100° veya daha pozitif bir eksen sağ eksen sapması (Sağ Eksen Sapması, RAD) olarak kabul edilir.
Frontal düzlemde elektriksel kalp eksenlerinin gösterimi

Elektriksel kalp ekseninin belirlenmesi

Örnek 1 II derivasyonunda Q ve R dalgaları yaklaşık eşit büyüklükte olup bu, elektriksel eksenin bu derivasyona dik olduğunu, yani yaklaşık +90° veya –90° olduğunu gösterir. II derivasyonunun yönünden (60°) 90° çıkarıldığında –30° ya da +150° elde edilir. aVL pozitif olduğundan eksen aVL yönündedir — yani yaklaşık –30°. Örnek 2 III derivasyonunda Q ve R dalgaları yaklaşık eşit büyüklükte olup bu, elektriksel eksenin bu derivasyona dik (yani ortogonal) olduğunu, yani yaklaşık +90° veya –90° olduğunu gösterir. aVR negatif ve I ile II derivasyonları pozitif olduğundan uyarı aşağı sola doğru ilerler; böylece kalp ekseni normal aralıktadır. Örnek 3 II ve aVF derivasyonlarında negatif bir QRS kompleksi görülür; bu, uyarının ters yönde ilerlediği anlamına gelir (yani –II ile –aVF arasında, yaklaşık –90° ile –120°). I derivasyonu pozitif olduğundan elektriksel eksen sola ve yukarıya yöneliktir — bu bir Sol Eksen Sapması (LAD) demektir. (aVR’de QRS kompleksi, elektriksel eksenin bu derivasyona dik olduğunu, yani yaklaşık +90° veya –90° olduğunu gösterir.) Özet: I ve II derivasyonlarındaki QRS kompleksleri pozitifse, elektriksel eksen normal aralıktadır. I’de QRS kompleksi pozitif ve II’de negatifse, bu sol eksen sapmasını (LAD) düşündürür; örneğin sol anterior hemiblok (LAH), sol ventrikül hipertrofisi veya inferior miyokard enfarktüsünde görülür. I’de QRS kompleksi negatif ve II’de pozitifse, bu sağ eksen sapması (RAD) veya sınırda sağ yön tipine işaret eder; örneğin sağ ventrikül hipertrofisi, sağ dal bloğu (RBBB) veya lateral miyokard enfarktüsünde görülür.
Achse-Übung
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