Urolithiasis

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Aktuelle und vegetative Anamnese
Guten Tag, sehr geehrter Herr Professor Doktor …,
ich möchte Ihnen nun die Patientin 1. Karin Weber vorstellen.
Sie ist 2. 43 Jahre alt, 3. ein Meter achtundsechzig groß und wiegt etwa 4. 80 kg. Der Body-Mass-Index (BMI) beträgt 5. 28,3 kg/m² und liegt damit im Bereich des 6. Übergewichts.
Aktuelle Anamnese
Die Patientin stellte sich mit seit etwa 7. drei Stunden bestehenden, 8. kolikartigen Schmerzen in der 9. rechten Flanke vor.
Die Schmerzen strahlen in die 10. Vagina (Intimbereich) sowie in die 11. rechte Inguinalregion (Leistengegend) aus.
Die Symptomatik hat 12. akut begonnen und seither an 13. Intensität zugenommen.
Die Schmerzintensität wurde auf etwa 14. 7 von 10 eingeschätzt.
Frau Weber habe 15. keine ähnlichen Schmerzen in der Vorgeschichte gehabt.
Die Patientin berichtete über eine terminale 16. Hämaturie (Blut am Ende des Wasserlassens), 17. Dysurie (erschwertes oder schmerzhaftes Wasserlassen) sowie 18. Algurie in Form von Brennen bei der 19. Miktion (Wasserlassen).
Zudem bestehen 20. Nausea (Übelkeit), eine einmalige 21. Emesis mit 22. alimentärem Inhalt, 23. Pollakisurie mit subjektiv geringer 24. Urinmenge, ein allgemeines Schwächegefühl sowie 25. Hyperhidrose (starkes Schwitzen).
Folgende Beschwerden wurden verneint:
26. Urgenz (plötzlicher, starker Harndrang)
27. Inkontinenz (unwillkürlicher Urinverlust)
28. Harnstrahlabschwächung
29. Harnstrahlunterbrechung
neu aufgetretene Veränderungen des 30. Stuhlgangs
31. pathologische vaginale Blutungen
32. Fluor genitalis (ungewöhnlicher Ausfluss)
Menstruationsstörungen
33. Dyspnoe (Atemnot)
34. Tachykardie (Herzrasen)
Schwindel
Hautveränderungen
35. Ödeme (Schwellungen)
Vegetative Anamnese
Die vegetative Anamnese ist 36. unauffällig, abgesehen von einer 37. stressbedingten Insomnie (Schlafstörung) in Form von sowohl 38. Einschlafstörungen als auch 39. Durchschlafstörungen.
Diese stehen im Zusammenhang mit 40. familiären Belastungen im Rahmen einer 41. Scheidung.
Rest
Vorerkrankungen
Anamnestisch besteht seit 1. zwei Jahren ein bekannter 2. Diabetes mellitus Typ 2, der von der Patientin 3. regelmäßig selbst kontrolliert wird.
Die 4. nüchternen Blutzuckerwerte liegen bei etwa 110 mg/dl, die 5. postprandialen Werte (nach dem Essen) steigen auf ca. 155 mg/dl.
Diabetesassoziierte 6. Folgekomplikationen sind bislang nicht bekannt.
Eine regelmäßige 7. augenärztliche Kontrolle wurde bislang nicht durchgeführt.
Des Weiteren besteht seit ebenfalls zwei Jahren eine 8. arterielle Hypertonie, die aktuell unter Therapie gut kontrolliert ist (Blutdruckwerte circa 9. 125/85 mmHg).
Die Patientin berichtet über eine seit 10. drei Jahren bestehende, 11. rezidivierende Tendovaginitis (immer wiederkehrende Sehnenscheidenentzündung) des 12. rechten Handgelenks, welche 13. berufsbedingt sei.
Die Beschwerden wurden bisher mit einer 14. Orthese (Handschiene) sowie intermittierendem Einsatz von Schmerzmitteln symptomatisch behandelt.
Vor etwa 15. sechs Monaten kam es zu einer 16. Herpes-zoster-Erkrankung (Gürtelrose) im Bereich der 17. rechten Thoraxseite.
Nach Angaben der Patientin erfolgten in der Kindheit keine 18. Schutzimpfungen, was im Alter von acht Jahren zu einer ausgeprägten 19. Maserninfektion (Morbilli) mit begleitender 20. Pneumonie (Lungenentzündung) führte.
Aufgrund des Krankheitsverlaufs war eine 21. zweitägige stationäre Aufnahme erforderlich.
Voroperationen
Vor 22. 15 Jahren erlitt die Patientin im Rahmen eines 23. Handballspiels eine Trümmerfraktur des 24. rechten Olekranons (komplizierter Bruch des Ellenbogens).
Es erfolgte eine operative Versorgung mit 25. osteosynthetischer Stabilisierung durch Platten und Schrauben.
Postoperativ war eine 26. Immobilisation mittels Schiene für mehrere Wochen erforderlich, gefolgt von einer 27. physiotherapeutischen Nachbehandlung.
Die 28. Metallentfernung erfolgte etwa 29. ein Jahr später.
Der Verlauf war 30. komplikationslos, aktuell bestehen keine Beschwerden mehr.
Vor 31. fünf Jahren wurde bei der Patientin aufgrund atypischer 32. uteriner Blutungen und Schmerzen eine 33. Hysterektomie durchgeführt.
Ursächlich waren 34. Uterusmyome (gutartige Knoten der Gebärmutter).
Es erfolgte eine alleinige Entfernung der Gebärmutter, die 35. Adnexe (Eierstöcke und Eileiter) wurden belassen.
Gynäkologische Anamnese
Die letzte Menstruation fand 36. vor zehn Tagen statt.
Vor acht und vor 37. siebzehn Jahren erfolgten spontane 38. vaginale Entbindungen.
Aktuell bestehen keine 39. gynäkologischen Beschwerden.
Medikamente
Derzeit nimmt die Patientin folgende Medikamente ein:
40. Centrum®-Multivitamin-Tablette, täglich
41. Diltiazem 90 mg, einmal täglich
42. Metformin 500 mg, 43. einmal täglich
44. Metamizol 500 mg, bei Bedarf
45. Aciclovir, bei Bedarf
Allergien
Die Patientin gab folgende Allergie an:
46. Wespengiftallergie mit 47. Urtikaria und 48. Dyspnoe im Sinne einer anaphylaktischen Reaktion.

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