In diesem FSP-Fall geht es um einen Patienten mit einem epileptischen Anfall und dem Verdacht auf eine Epilepsie. Typische Symptome wie plötzlicher Bewusstseinsverlust, tonisch-klonische Krampfanfälle, Zungenbiss, Einnässen, Verwirrtheit nach dem Anfall oder fokal-neurologische Symptome müssen gezielt erfragt und richtig eingeordnet werden. Im Mittelpunkt stehen die Differenzierung zwischen einem erstmaligen Anfall und einer bekannten Epilepsie, die Abgrenzung wichtiger Differenzialdiagnosen sowie die Einleitung der weiteren Diagnostik und Therapie.
Der Beitrag vermittelt alle prüfungsrelevanten Inhalte für die Fachsprachprüfung (FSP): strukturierte Anamnese, Arzt-Patient-Gespräch, Arzt-Arzt-Vorstellung, Verdachts- und Differenzialdiagnosen, diagnostisches Vorgehen mit Labor, EEG und Bildgebung, Akut- und Langzeittherapie, typische Patientenfragen sowie wichtige Fachbegriffe und Formulierungen. Ergänzt wird der Fall durch Flashcards, Blueprint-Zusammenfassungen, ein Lernheft sowie interaktive KI-Trainings für eine realistische und praxisnahe Prüfungsvorbereitung.
Arzt-Patient-Gespräch
Arzt-Patient-Gespräch (fortgeschritten)
Royal Flash (Transkript + Simulator)
Arztbrief
Blueprint
Flashcards
Fieberkrampf-Fremdanamnese
Lückentextübungen
Aktuelle und vegetative Anamnese
Laut ihrem Ehemann haben die Zuckungen 3. knapp zwei Minuten angedauert.
Sie sei während des Anfalls 4. nicht ansprechbar gewesen, und es sei eine 5. Blickdeviation nach oben (Augenverdrehen) beobachtet worden.
In der ersten Phase habe die Patientin 6. tonische Kontraktionen (Versteifung) mit 7. durchgestreckten Extremitäten gezeigt, gefolgt von 8. rhythmischen, 9. unwillkürlichen Muskelzuckungen (klonische Phase).
Folgende Begleitzeichen sind nicht aufgetreten:
11. Harn- oder Stuhlinkontinenz
12. Kieferpressen
13. Zungenbiss
14. Zyanose (Blaufärbung)
Sturz oder Trauma
Fieber
16. Nausea (Übelkeit)
17. Emesis (Erbrechen)
18. Tachykardie (Herzrasen)
Schwindel
19. Palpitation (Herzklopfen)
sowie orthostatische Hypotonie (20. Blutdruckabfall beim Aufstehen).
Als 21. Aura (Vorzeichen des Anfalls) hat sie 22. Cephalgie (Kopfschmerzen) und 23. innere Unruhe angegeben, die etwa 24. 15 Minuten vor dem Anfall aufgetreten seien.
Im Anschluss an den Anfall (25. postiktal) hat sie über 26. Fatigue (Erschöpfung) und 27. Nervosität berichtet.
Außerdem hat sie angegeben, am Vorabend auf einer Hochzeitsfeier 28. übermäßig Bier und Wodka konsumiert zu haben und nur 29. etwa vier Stunden geschlafen zu haben.
Vegetative Anamnese
Die vegetative Anamnese ist 1. unauffällig, abgesehen von einer 2. stressbedingten Insomnie in Form von 3. Einschlafstörungen, bedingt durch 4. Sorgen um ihren Sohn, sowie einem 5. Wechsel zwischen 6. Obstipation (Verstopfung) und 7. Diarrhö (Durchfall) bei bekanntem 8. Colon irritabile (auch als 9. Reizdarmsyndrom bekannt), das seit 10. fünf Jahren besteht.
Rest
Laut ihrem Ehemann haben die Zuckungen 3. knapp zwei Minuten angedauert.
Sie sei während des Anfalls 4. nicht ansprechbar gewesen, und es sei eine 5. Blickdeviation nach oben (Augenverdrehen) beobachtet worden.
In der ersten Phase habe die Patientin 6. tonische Kontraktionen (Versteifung) mit 7. durchgestreckten Extremitäten gezeigt, gefolgt von 8. rhythmischen, 9. unwillkürlichen Muskelzuckungen (klonische Phase).
Folgende Begleitzeichen sind nicht aufgetreten:
11. Harn- oder Stuhlinkontinenz
12. Kieferpressen
13. Zungenbiss
14. Zyanose (Blaufärbung)
Sturz oder Trauma
Fieber
16. Nausea (Übelkeit)
17. Emesis (Erbrechen)
18. Tachykardie (Herzrasen)
Schwindel
19. Palpitation (Herzklopfen)
sowie orthostatische Hypotonie (20. Blutdruckabfall beim Aufstehen).
Als 21. Aura (Vorzeichen des Anfalls) hat sie 22. Cephalgie (Kopfschmerzen) und 23. innere Unruhe angegeben, die etwa 24. 15 Minuten vor dem Anfall aufgetreten seien.
Im Anschluss an den Anfall (25. postiktal) hat sie über 26. Fatigue (Erschöpfung) und 27. Nervosität berichtet.
Außerdem hat sie angegeben, am Vorabend auf einer Hochzeitsfeier 28. übermäßig Bier und Wodka konsumiert zu haben und nur 29. etwa vier Stunden geschlafen zu haben.
Vegetative Anamnese
Die vegetative Anamnese ist 1. unauffällig, abgesehen von einer 2. stressbedingten Insomnie in Form von 3. Einschlafstörungen, bedingt durch 4. Sorgen um ihren Sohn, sowie einem 5. Wechsel zwischen 6. Obstipation (Verstopfung) und 7. Diarrhö (Durchfall) bei bekanntem 8. Colon irritabile (auch als 9. Reizdarmsyndrom bekannt), das seit 10. fünf Jahren besteht.
Arztbrief- und Fallvorstellungsübung
Ordnen Sie die folgenden Kategorien zunächst in eine medizinisch sinnvolle Reihenfolge. Verfassen Sie anschließend anhand der Schlüsselwörter selbstständig einen vollständigen Arztbrief und stellen Sie den Fall mündlich vor.
- stationäre Aufnahme zur Überwachung und Diagnostik
- Anlage von zwei peripher-venösen Zugängen
- kontinuierliches Vitalparametermonitoring
- Blutzuckerkontrolle
- Labor: Blutbild, Elektrolyte, Nierenwerte, Leberwerte
- EEG
- EKG
- gegebenenfalls kraniale Bildgebung
- bei erneutem Anfall: Lorazepam 4 mg i.v.
Sozialanamnese
- Inhaberin einer Webdesign-Firma
- verheiratet
- Wohnung mit Familie
- ein Sohn, 4 Jahre
- Sohn mit Atriumseptumdefekt
- Schwimmen ca. zweimal wöchentlich
Gynäkologische Anamnese
- letzte Menstruation vor ca. 10 Tagen
- meist regelmäßiger Zyklus
- keine aktuellen gynäkologischen Beschwerden
- keine stärkeren Blutungen
- keine menstruationsassoziierten Schmerzen
- Spontangeburt vor 4 Jahren
- Fehlgeburt vor 8 Jahren in der 10. SSW
- keine bekannte Ursache der Fehlgeburt
- keine Schwangerschaftskomplikationen
Vegetative Anamnese
- Einschlafstörungen bei familiären Sorgen
- akuter Appetitmangel
- keine Gewichtsveränderung
- keine Übelkeit
- kein Erbrechen
- kein Fieber
- kein Nachtschweiß
- kein Schüttelfrost
- wechselnde Diarrhö und Obstipation
Vorerkrankungen
- Colon irritabile seit 5 Jahren
- wechselnde Diarrhö und Obstipation
- krampfartige Unterbauchschmerzen, Besserung nach Defäkation
- Koloskopie und weitere Untersuchungen unauffällig
- seborrhoische Dermatitis seit Kindheit
- fieberbedingter Krampfanfall im frühen Kindesalter
- linksseitige Acetabulumfraktur nach Kletterunfall, konservative Therapie
- Alkoholintoxikation mit stationärer Aufnahme im Alter von 20 Jahren
- Fraktur der rechten Patella nach Gleitschirmunfall, konservative Therapie
- persistierende belastungsabhängige Knieschmerzen rechts
- gelegentliche belastungsabhängige Hüftschmerzen links
- keine bekannten Herzerkrankungen
- keine psychischen Vorerkrankungen
- kein Asthma
- kein Heuschnupfen
Medikamente
- Imodium-Schmelztabletten – bei Bedarf
- Cortisonsalbe – bei Bedarf
- Voltaren Dispers – 46,5 mg – bei Bedarf
Noxen
- Nikotinabstinenz seit 5 Jahren
- zuvor ca. 4,5 Packungsjahre
- gelegentlicher Bier- und Wodkakonsum
- übermäßiger Alkoholkonsum bei Feiern
- Cannabiskonsum vor ca. 15 Jahren, einige Male
Allergien
- Meeresfrüchte: Lidödem, Zungenödem, abdominales Exanthem
- Hundehaare: Exanthem, Pruritus
Familienanamnese
- Vater: pAVK seit ca. 5 Jahren
- Vater: linksseitige Keratitis vor ca. 10 Jahren, Keratoplastik
- Mutter: distale Radiusfraktur vor ca. 1,5 Jahren
- Mutter: Morbus Sudeck/CRPS nach distaler Radiusfraktur
Aktuelle Anamnese
- generalisierter tonisch-klonischer Anfall vor ca. 3 Stunden
- plötzlicher Beginn
- Anfallsdauer knapp 2 Minuten
- tonische Verkrampfung
- durchgestreckte Beine
- generalisierte Kloni
- fehlende Ansprechbarkeit
- Blickdeviation nach oben
- Aura: Cephalgie, innere Unruhe
- postiktale Fatigue
- postiktale Nervosität/Angst
- Alkoholexzess am Vorabend
- Schlafdauer ca. 4 Stunden
- keine Harninkontinenz
- keine Stuhlinkontinenz
- kein Zungenbiss
- keine Zyanose
- kein Sturz
- kein Fieber
- keine Sehstörungen
- keine Geruchs- oder Geschmacksstörung
- keine Parästhesien
- keine Schwäche
- kein Schwindel
- kein Schwarzwerden vor Augen
- kein kalter Schweiß
- keine Palpitationen
- keine früheren Anfälle seit Fieberkrampf im Kleinkindalter
Persönliche Daten
- Nachname: Bauer
- Vorname: Beate
- Alter: 37 Jahre
- Geburtsdatum: 08.06.1988
- Gewicht: 73 kg
- Größe: 171 cm
- epileptischer Anfall, vermutlich alkohol- und schlafmangelgetriggert
- Differenzialdiagnose: Synkope
- Differenzialdiagnose: psychogener nicht-epileptischer Anfall (PNES)
- Ausschluss sekundärer Ursachen: Hypoglykämie, Elektrolytstörungen, Infektionen, intrakranieller Tumor
Auswertung Ihres Arztbriefs
Laden Sie Ihren selbst geschriebenen Arztbrief zusammen mit dem Fachleiter-Brief bei ChatGPT hoch.
Vergleiche meinen selbst geschriebenen Arztbrief mit dem Fachleiter-Brief. Zeige mir fehlende medizinische Informationen, inhaltlich falsche Angaben, Fehler in der medizinischen Fachsprache, grammatikalische Fehler, ungeeignete Formulierungen sowie Fehler in Struktur und Reihenfolge. Korrigiere anschließend meinen Arztbrief. Verwende ausschließlich die Informationen aus dem Fachleiter-Brief und erfinde keine neuen medizinischen Angaben.
Auswertung Ihrer Fallvorstellung
Nutzen Sie den Audiomodus von ChatGPT, stellen Sie den Fall vor und laden Sie anschließend den Fachleiter-Brief hoch.
Werte meine mündliche Fallvorstellung anhand des hochgeladenen Fachleiter-Briefs aus. Beurteile Struktur und Reihenfolge, Vollständigkeit, medizinische Fachsprache, aktuelle Anamnese, Vorerkrankungen, Voroperationen, Allergien, Medikamente mit Dosierung, Verdachtsdiagnose sowie das weitere diagnostische und therapeutische Vorgehen. Zeige konkret, welche Informationen fehlen, falsch oder unverständlich dargestellt wurden. Erfinde keine zusätzlichen medizinischen Angaben.
