Praxisnahes FaMed-Arzt-Arzt-Gespräch zur akuten Exazerbation eines allergischen Asthma bronchiale mit strukturierter Oberarztvorstellung, typischer Anamnese, körperlicher Untersuchung, Lungenfunktionsdiagnostik sowie leitliniengerechter Therapie. Zusätzlich enthält der Beitrag Lückentextübungen zur gezielten Vorbereitung auf die FaMed-Prüfung.
Fachleiter
Akute Exazerbation eines allergischen Asthma bronchiale
Frau Alexa Frank · 32 Jahre · Notaufnahme
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| Kategorie | Allgemein | Fachbegriff |
|---|---|---|
| (Verdachts-)Diagnose | Asthma bronchiale allergischer Genese, akute Exazerbation | |
| Patientin | Alexa Frank, 32 Jahre | |
| Vorstellungsgrund | Notfallmäßige Vorstellung wegen nächtlicher Atemnot | Notfallmäßige Vorstellung wegen nächtlicher Dyspnoe |
| Leitsymptome / Anamnese |
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| Vorerkrankungen |
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| Allergien | Allergie gegen Pollen: Gräser und Birke | Pollenallergie gegen Gräser und Birke |
| Risikofaktoren / Trigger |
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| Sozialanamnese | Lehrerin, verheiratet, zwei gesunde Kinder | |
| Familienanamnese |
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| Vitalparameter bei Aufnahme |
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| Körperliche Untersuchung |
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| Labor |
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| Apparative Diagnostik |
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| Vormedikation | Cetirizin 10 mg einmal täglich | |
| Therapie – neu |
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| Stationärer Verlauf | Sauerstoffgabe 2 l/min mit Stabilisierung der Sauerstoffsättigung auf 96 %; keine weiteren Asthmaanfälle | |
| Beurteilung | Akute Asthmaexazerbation bei bislang nicht ausreichend behandeltem Asthma bronchiale | |
| Procedere / Behandlungsplan |
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| Entlassungsplanung | Entlassung bei stabiler Symptomatik voraussichtlich innerhalb von 48 Stunden | |
Begrüßung + Anamnese
Guten Tag, Herr Prof. Dr. Hofmann.
Ich möchte Ihnen Frau Frank, 32 Jahre alt, vorstellen, sich aufgrund nächtlicher Dyspnoe im Rahmen eines Asthmaanfalls bei uns vorgestellt hat.
Die Patientin berichtete über rezidivierende Episoden nächtlicher Atemnot exspiratorischem Giemen sowie Engegefühl.
Zusätzlich bestehen seit Zeit anfallsartige Hustenattacken, insbesondere morgens sowie körperlicher Belastung Winter. Die Beschwerden dauern jeweils einige Minuten an und bilden sich spontan zurück.
Infektzeichen wie Fieber, Schüttelfrost oder produktiver Husten wurden verneint.
An Vorerkrankungen bestehen eine Rhinitis seit etwa 15 Jahren sowie eine atopische Dermatitis der Kindheit. ist außerdem eine Pollenallergie Gräser und Birke mit Heuschnupfensymptomatik.
Die Patientin sei , konsumiere Alkohol nur gelegentlich und verneine Drogenkonsum. Als möglicher Trigger eine Katzenhaltung .
der Familienanamnese seien ein Asthma bronchiale bei der Mutter sowie eine allergische Rhinitis beim Vater bekannt.
Körperliche Untersuchung
Bei Aufnahme zeigte die Patientin kreislaufstabil einem Blutdruck 120/80 mmHg und einer Herzfrequenz von 88/min. Die Atemfrequenz bei 20/min, die Sauerstoffsättigung betrug 92 % unter Raumluft, die Körpertemperatur 36,8 °C.
Pulmonal fiel ein Exspirium mit exspiratorischem Giemen auf.
Kardiale, abdominale sowie neurologische Untersuchungsbefunde waren .
Laborchemisch zeigten sich erhöhten Entzündungsparameter. Auffällig war lediglich eine Eosinophilie.
In Lungenfunktionsprüfung zeigte sich eine Ventilationsstörung mit FEV₁, reduziertem Tiffeneau-Index sowie Peak-Flow. Nach Bronchodilatation zeigte sich eine signifikante der Obstruktion.
Weiteres Vorgehen
handelt es sich am ehesten eine akute Exazerbation eines allergischen Asthma bronchiale bei bislang unzureichender Basistherapie.
Therapeutisch eine Sauerstoffgabe mit Stabilisierung der Sauerstoffsättigung auf 96 %. Zusätzlich wurde eine inhalative Therapie Budesonid/Formoterol eingeleitet sowie Salbutamol Bedarfsmedikation verordnet.
sind die Fortführung der inhalativen ICS/LABA-Kombination, strukturierte Patientenschulung hinsichtlich Inhalationstechnik und Peak-Flow-Monitoring sowie eine allergologische Mitbetreuung mit Asthmaschulung.
stabilem klinischem Verlauf ist die Entlassung voraussichtlich der nächsten 48 Stunden vorgesehen.
