Arzt-Patient-Gespräch
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Aktuelle und vegetative Anamnese
ich möchte Ihnen nun die Patientin Frau 1. Beate Schreiber vorstellen.
Sie ist 2. 36 Jahre alt, ein Meter zweiundsiebzig groß und wiegt etwa 3. 80 kg. Der Body-Mass-Index (BMI) beträgt 27 kg/m² und liegt damit im Bereich des 4. Übergewichts.
🩺 Aktuelle Anamnese
Die Patientin stellte sich 5. notfallmäßig (im Notfall) bei uns vor aufgrund von vor etwa 6. vier Stunden aufgetretener, 7. anfallsartiger Dyspnoe (Atemnot) mit 8. Erstickungsgefühl, begleitet von 9. Reizhusten (trockener Husten), 10. Tachypnoe (schnelle Atmung), 11. expiratorischem Giemen (12. pfeifendes Geräusch beim Ausatmen) und ausgeprägtem Unruhezustand (13. Nervosität) im Sinne eines Panikgefühls.
Der Anfall hat etwa 14. 20 Minuten gedauert.
Zusätzlich sei es bereits am 15. Vortag zu zwei ähnlichen Episoden gekommen – eine während einer Autofahrt im 16. Tunnel im Stau und die andere nachts zwischen 17. 3 Uhr im Schlaf.
Infolge des 18. wiederholten Hustenreizes hat die Patientin über 19. Thoraxschmerzen geklagt.
Die Beschwerden haben sich durch 20. frische Luft und Ruhe deutlich gebessert, jedoch nicht vollständig remittiert.
Folgende Beschwerden wurden von der Patientin verneint:
21. Fieber (keine erhöhte Körpertemperatur), Halsschmerzen,
22. Dysphonie (keine heisere Stimme),
23. Rhinokonjunktivitis (keine laufende Nase und tränende Augen),
24. Reizgefühl im Rachen (kein Kratzen),
25. Orthopnoe (keine Luftnot beim flachen Liegen),
26. Tachykardie (kein Herzrasen),
27. Nausea (keine Übelkeit),
28. Emesis (kein Erbrechen).
📋 Vorgeschichte
Anamnestisch findet sich der Hinweis auf eine seit der Kindheit bekannte 29. Atemwegshyperreagibilität (empfindliche Bronchien).
Frühere Episoden seien jedoch hinsichtlich 30. Dauer und 31. Intensität deutlich 32. milder verlaufen.
Vegetative Anamnese
Die Patientin hält eine gezielte 33. Diät und verzichtet auf blähende Nahrungsmittel wie 34. Hülsenfrüchte und Kohlarten, um 35. Meteorismus und postprandiales 36. Völlegefühl zu lindern.
Sie leidet unter 37. Einschlafstörungen, die sie mit einem 38. Abort (Fehlgeburt) vor 39. sechs Monaten in Verbindung bringt.
Rest
Seit der 1. Kindheit hat sie immer wieder Beschwerden im 2. Meatus acusticus externus (äußeren Gehörgang) mit 3. Pruritus (Juckreiz), 4. Xerodermie (trockene Haut) und Schuppung.
Auslöser sind 5. Wasser und 6. Wattestäbchen. Behandelt wird dies mit einer 7. kortikosteroidhaltigen Salbe.
Im 8. Winter bekommt sie trockene Hände mit 9. Rhagaden.
Vor 10. zwei Monaten hatte sie ein schmerzhaftes 11. Panaritium (eitriger Finger) am 12. rechten Mittelfinger.
Dieses wurde 13. aufgeschnitten und mit 14. Ethacridinlactat-Umschlägen (desinfizierende Wickel) behandelt. Anschließend erhielt sie eine 15. Gipsschiene.
Seit 16. fünf Jahren leidet sie an chronischer 17. Zervikalgie, vermutlich durch 18. langes Sitzen bei der Arbeit.
Vor 19. sieben Jahren erlitt sie eine 20. Jochbeinfraktur links nach einem 21. Volleyballunfall, die 22. nicht operativ versorgt werden musste.
Vor 23. vier Jahren verletzte sie sich erneut beim Volleyball am 24. rechten Kniegelenk.
Im 25. MRT wurde ein 26. Corpus liberum (freier Gelenkkörper/kleines Knöchelchen) festgestellt.
Vor 27. sechs Monaten erlitt sie einen 28. Abort (Fehlgeburt) in der 29. 11. Schwangerschaftswoche.
Da im Ultraschall 30. kein Herzschlag nachgewiesen werden konnte, wurde eine 31. Kürettage (Ausschabung) unter 32. Betäubung durchgeführt.
Gynäkologische Anamnese
Die letzte 33. Menstruation war vor 34. acht Tagen. Zyklus und Beschwerden seien 35. unauffällig. Die 36. gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen werden regelmäßig wahrgenommen.
Medikamente
Bei Bedarf nimmt die Patientin 37. Ibuprofen 400 mg ein.
Zur 38. Verhütung verwendet sie seit 39. vier Monaten ein Hormonpflaster namens 40. Lisvy.
Allergien
Es besteht eine 41. Pollenallergie, die im Frühjahr zu 42. Rhinokonjunktivitis führt.
Außerdem besteht eine 43. Nussallergie mit 44. Kribbeln an Lippen und Zunge.
Noxen
Die Patientin ist 45. Nichtraucherin.
Gelegentlich trinkt sie 46. ein bis zwei Gläser Bier zu besonderen Anlässen.
Seit drei Monaten konsumiert sie 47. Joints.
Sozialanamnese
Die Patientin ist als 48. Umwelttechnikerin tätig und lebt mit ihrem 49. Partner zusammen. Eine Eheschließung ist demnächst geplant. Sie hat 50. keine Kinder.
Familienanamnese
Der 51. 76-jährige Vater der Patientin leidet seit etwa 52. acht Monaten an einem fortgeschrittenen 53. Pankreaskarzinom. Aufgrund des Tumorstadiums erfolgt ausschließlich eine 54. palliative Schmerztherapie. In der Anamnese besteht ein langjähriger 55. Alkoholabusus.
Die 56. 72-jährige Mutter lebt aufgrund einer fortgeschrittenen 57. Demenzerkrankung in einem Pflegeheim.
Im Alter von 52 Jahren wurde sie wegen eines 58. Unterleibskarzinoms operiert, das sich klinisch unter anderem durch starke vaginale Blutungen und abdominelle Schmerzen manifestiert hatte.
Zeitweise bestand ein 59. Skotom am rechten Auge.
