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akute Leukämie

In diesem FSP-Fall geht es um eine 50-jährige Patientin mit progredienter Müdigkeit, Belastungsdyspnoe, Blässe, rezidivierenden Zahnfleischblutungen, spontanen Hämatomen und Fieberepisoden. Die klinische Symptomatik spricht für den Verdacht auf eine akute Leukämie und erfordert eine strukturierte diagnostische Abklärung.

Der Beitrag vermittelt alle prüfungsrelevanten Inhalte für die Fachsprachprüfung (FSP): strukturierte Anamnese, Arzt-Patient-Gespräch, Arzt-Arzt-Vorstellung, Verdachts- und Differenzialdiagnosen, diagnostisches Vorgehen einschließlich Labor- und Knochenmarkdiagnostik, Therapie, typische Patientenfragen sowie wichtige Fachbegriffe und Formulierungen. Ergänzt wird der Fall durch Flashcards, Blueprint-Zusammenfassungen, ein Lernheft sowie interaktive KI-Trainings für eine realistische und praxisnahe Prüfungsvorbereitung.

Arzt-Patient-Gespräch
Arzt-Patient-Gespräch (fortgeschritten)
Royal Flash (Transkript + Simulator)
Arztbrief
Heft

Blueprint
Flashcards

Giftig-Serie

Lückentextübungen

Aktuelle und vegetative Anamnese
Guten Tag, sehr geehrter Herr Professor Doktor,
ich möchte Ihnen nun die Patientin 0. Martina Schuster vorstellen.
Sie ist 1. 50 Jahre alt, 2. 1,71 m groß und wiegt etwa 3. 66 kg.
Daraus ergibt sich ein Body-Mass-Index (BMI) von ca. 22,6 kg/m², womit sie dem 4. Normgewicht zuzuordnen ist.
Aktuelle Anamnese:
Die Patientin stellte sich mit seit etwa 5. drei bis vier Wochen bestehenden, 6. schleichend aufgetretenen (langsam begonnenen) Fatigue (7. starker Müdigkeit) und Abgeschlagenheit vor.
Nach ihren Angaben hat sich die Symptomatik im Verlauf 8. zunehmend (immer weiter) verschlechtert.
Zudem besteht eine verminderte 9. Belastungstoleranz (schnellere Erschöpfbarkeit bei 10. körperlicher Anstrengung).
Sie gab an, vor etwa 11. zehn Tagen mit ihrer Nachbarin in einem 12. Einkaufszentrum in 13. der Altstadt gewesen zu sein.
Beim 14. Treppensteigen habe sie bereits nach etwa 15. eineinhalb Etagen eine ausgeprägte Luftnot (16. Dyspnoe) verspürt.
Ihre Nachbarin habe darauf hingewiesen, dass die Patientin deutlich 17. blass (bleich), insbesondere im 18. Gesichtsbereich, ausgesehen habe.
Beim 19. Lagewechsel (raschen Aufstehen) kommt es zu einer orthostatischen 20. Hypotonie (21. Blutdruckabfall beim Aufstehen) mit kurzzeitigem 22. Schwarzwerden vor den Augen.
Darüber hinaus berichtet die Patientin über 23. Konzentrationsstörungen (Schwierigkeiten, sich zu fokussieren).
Seit etwa 24. einer Woche bestehen rezidivierende 25. Gingivablutungen (wiederkehrendes Zahnfleischbluten) mit 26. subjektiv verlängerter Blutungsdauer.
Vor etwa 27. drei Tagen trat ein spontanes, ausgedehntes 28. Hämatom (plötzlich entstandener großer Bluterguss) an der rechten 29. Wade, ohne erinnerliches Trauma (keine 30. bekannte Verletzung) auf.
Die Patientin berichtet über 31. schmerzhafte orale Schleimhautveränderungen, insbesondere bei sauren und 32. süßen Speisen, was auf eine orale Mukositis (Entzündung der Mundschleimhaut) mit Glossitis (Zungenentzündung) hindeutet.
Dies führt zu einer 33. reduzierten Nahrungsaufnahme.
Die Anwendung von 34. Mundspülung führte zu einer Schmerzverstärkung.
Die Patientin berichtet über gelegentliche 35. Fieberepisoden mit Temperaturen bis 36. 38,7 °C, axillär gemessen (unter der Achsel gemessen).
Verneinte Symptome:
Nachtschweiß, 37. unbeabsichtigter Gewichtsverlust, häufige oder 38. prolongierte Infekte, Hinweise auf weitere Blutungen (z. B. Epistaxis [Nasenbluten] oder 39. gastrointestinale Blutungen [Magen-Darm-Blutungen]), Kopfschmerzen, Sehstörungen, sichtbare 40. Lymphadenopathie (Lymphknotenvergrößerung) sowie eine sichtbare 41. Hepatosplenomegalie (Vergrößerung von Leber und Milz).
Vegetative Anamnese:
Die vegetative Anamnese ist unauffällig (ohne 42. Besonderheiten).
Vorgeschichte:
In der Vorgeschichte besteht eine psychiatrische Erkrankung mit psychotischer Symptomatik (43. Realitätsverlust), gekennzeichnet durch frühere akustische 44. Halluzinationen (Stimmenhören) und Wahnvorstellungen (45. feste falsche Überzeugungen), mit bereits erfolgter 46. stationärer psychiatrischer Behandlung (Behandlung im Krankenhaus).
Rest
Vorerkrankungen
An Vorerkrankungen sind bei 1. ihr die folgenden bekannt:
In der Vorgeschichte besteht eine psychiatrische Erkrankung mit 2. psychotischer Symptomatik, gekennzeichnet durch frühere akustische 3. Halluzinationen und Wahnvorstellungen, mit bereits erfolgter stationärer psychiatrischer Behandlung.
Infolge von 4. Selbstverletzungen finden sich Narben am rechten Unterarm sowie an der linken Handfläche.
Aktuell befindet sich die Patientin in ambulanter psychotherapeutischer Behandlung.
Die medikamentöse Therapie erfolgt seit etwa vier Jahren mit 5. Risperidon (Risperdal Consta®) als Depotinjektion aufgrund unzureichender Adhärenz unter oraler Medikation. Die letzte Injektion erfolgte vor etwa 6. vier Tagen, ohne Dosisänderung.
Vor etwa 7. zehn Jahren erlitt die Patientin im Rahmen eines 8. Sportunfalls (Volleyball) eine 9. Nasenbeinfraktur. Eine Vorstellung beim HNO-Arzt erfolgte; eine operative Versorgung war nicht erforderlich.
Voroperationen
Eine 10. Tonsillektomie wurde im Alter von 11. zwölf Jahren durchgeführt; der Verlauf war komplikationslos.
Gynäkologie
Die Geburt vor 12. 15 Jahren erfolgte spontan und komplikationslos.
Seit etwa 13. sechs Monaten bestehen Zyklusveränderungen im Sinne klimakterischer Beschwerden.
Allergien
Die Patientin hat eine 14. Pollenallergie (allergische Rhinitis) sowie eine Unverträglichkeit gegenüber 15. Meeresfrüchten, insbesondere Garnelen und 16. Muscheln, mit Bauchschmerzen und Durchfall.
Noxen
Die Patientin ist 17. Nichtraucherin, trinkt gelegentlich Alkohol und konsumiert aktuell keine Drogen; anamnestisch bestehen ein früherer Konsum von 18. Cannabis und Kokain.
Sozialanamnese
Die Patientin ist derzeit 19. ledig, seit 20. 15 Jahren geschieden und lebt allein.
Sie ist in der 21. Stadtverwaltung tätig, hat einen gesunden Sohn und gibt keine regelmäßige körperliche Aktivität an.
Familienanamnese
Die Brüder der Patientin sind gesund.
Die Mutter ist 78 Jahre alt und leidet seit vielen Jahren an 22. Depressionen; sie lebt derzeit in einem Pflegeheim.
Der Vater verstarb im Alter von 23. 47 Jahren an einer Krebserkrankung unklarer Genese; nach Angaben der Patientin bestand ein Zusammenhang mit den weißen Blutkörperchen.

Arztbrief- und Fallvorstellungsübung

Aufgabe

Ordnen Sie die folgenden Kategorien zunächst in eine medizinisch sinnvolle Reihenfolge. Verfassen Sie anschließend anhand der Schlüsselwörter selbstständig einen vollständigen Arztbrief und stellen Sie den Fall mündlich vor.

Auswertung Ihres Arztbriefs

Laden Sie Ihren selbst geschriebenen Arztbrief zusammen mit dem Fachleiter-Brief bei ChatGPT hoch.

Vergleiche meinen selbst geschriebenen Arztbrief mit dem Fachleiter-Brief. Zeige mir fehlende medizinische Informationen, inhaltlich falsche Angaben, Fehler in der medizinischen Fachsprache, grammatikalische Fehler, ungeeignete Formulierungen sowie Fehler in Struktur und Reihenfolge. Korrigiere anschließend meinen Arztbrief. Verwende ausschließlich die Informationen aus dem Fachleiter-Brief und erfinde keine neuen medizinischen Angaben.

Auswertung Ihrer Fallvorstellung

Nutzen Sie den Audiomodus von ChatGPT, stellen Sie den Fall vor und laden Sie anschließend den Fachleiter-Brief hoch.

Werte meine mündliche Fallvorstellung anhand des hochgeladenen Fachleiter-Briefs aus. Beurteile Struktur und Reihenfolge, Vollständigkeit, medizinische Fachsprache, aktuelle Anamnese, Vorerkrankungen, Voroperationen, Allergien, Medikamente mit Dosierung, Verdachtsdiagnose sowie das weitere diagnostische und therapeutische Vorgehen. Zeige konkret, welche Informationen fehlen, falsch oder unverständlich dargestellt wurden. Erfinde keine zusätzlichen medizinischen Angaben.

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