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Infektiöse-Mononukleose (EBV)

In diesem FSP-Fall geht es um einen Patienten mit Fieber, Halsschmerzen und Lymphknotenschwellungen sowie dem Verdacht auf eine infektiöse Mononukleose (Pfeiffer-Drüsenfieber) durch das Epstein-Barr-Virus (EBV). Typische Symptome wie ausgeprägte Müdigkeit, Schluckbeschwerden, Tonsillitis, zervikale Lymphadenopathie und Splenomegalie müssen gezielt erfragt und richtig eingeordnet werden. Im Mittelpunkt stehen die Abgrenzung wichtiger Differenzialdiagnosen, die Erkennung möglicher Komplikationen sowie die Einleitung einer geeigneten Diagnostik und Therapie.

Der Beitrag vermittelt alle prüfungsrelevanten Inhalte für die Fachsprachprüfung (FSP): strukturierte Anamnese, Arzt-Patient-Gespräch, Arzt-Arzt-Vorstellung, Verdachts- und Differenzialdiagnosen, diagnostisches Vorgehen mit Labor und serologischer Diagnostik, konservative Therapie, typische Patientenfragen sowie wichtige Fachbegriffe und Formulierungen. Ergänzt wird der Fall durch Flashcards, Blueprint-Zusammenfassungen, ein Lernheft sowie interaktive KI-Trainings für eine realistische und praxisnahe Prüfungsvorbereitung.

Arzt-Patient-Gespräch
Arzt-Patient-Gespräch (fortgeschritten)
Royal Flash (Transkript + Simulator)
Arztbrief
Heft

Flashcards

Lückentextübungen

Aktuelle und vegetative Anamnese
Guten Tag, sehr geehrter Herr Professor Doktor …,
ich möchte Ihnen nun die Patientin 1. Laura Hack vorstellen.
Sie ist 2. 18 Jahre alt, 3. 174 cm groß und wiegt etwa 4. 70 kg. Der Körpermassenindex (BMI) beträgt 23,1 und liegt damit im 5. Normalbereich.
Die Patientin stellte sich mit seit 6. zwei Tagen bestehender 7. Pyrexie (Fieber) bis 8. 38,4 °C (axillär gemessen), 9. zervikaler Lymphadenopathie (Lymphknotenschwellung/Knubbel am Hals) sowie 10. stechenden Odynophagien (Schluckschmerzen) und 11. Myalgien (Muskelschmerzen) vor. 12. Prodromal bestanden bereits seit 13. etwa einer Woche leichtes Fieber, 14. Inappetenz (Appetitlosigkeit) und 15. Cephalgien (Kopfschmerzen).
Die Patientin wies eine 16. beidseitige Lymphknotenschwellung am Hals auf, die im 17. posterioren Bereich (hinterer Halsbereich) stärker ausgeprägt ist als im 18. anterioren Halsbereich (vorderer Halsbereich) und sich palpatorisch 19. weich, verschieblich sowie 20. druckdolent (schmerzhaft auf Druck) darstellte.
Als Begleitsymptome bestanden 21. Xerostomie (Mundtrockenheit), zweimaliger 22. Schüttelfrost, 23. Pharyngitis (Rachenentzündung) mit 24. weißlichen Tonsillenbelägen (Mandeln), 25. Foetor ex ore (Mundgeruch) insbesondere 26. morgens sowie trockener 27. Reizhusten.
Zudem berichtete die Patientin über ein 28. Druckgefühl im 29. Epigastrium (Oberbauch).
Folgende Beschwerden wurden von der Patientin verneint: 30. Konjunktivitis (Bindehautentzündung), 31. Rhinitis (Schnupfen), 32. Hypogeusie (verminderter Geschmackssinn), neue otologische Befunde, 33. Tachypnoe (schnelle Atmung), 34. Tachykardie (Herzrasen), 35. Dyspnoe (Atemnot), Heiserkeit, 36. Nausea (Übelkeit), 37. Emesis (Erbrechen), 38. Diarrhö (Durchfall), 39. kutane Exantheme (Hautausschläge), 40. wiederholte Infekte in letzter Zeit sowie 41. Hämatome (Blutergüsse).
Zwar hat die Patientin 42. zweimal Paracetamol in einer Dosierung von 43. 500 mg eingenommen, jedoch ohne Besserung der Beschwerden.
Nach ihren Angaben habe ihr Freund vor etwa 44. zwei Wochen ähnliche Symptome entwickelt und nach der Gabe von 45. Ampicillin (Antibiotikum) ein 46. Exanthem (Hautausschlag) gezeigt.
Zudem gab die Patientin an, vor 47. etwa zwei Monaten das 48. Oktoberfest besucht zu haben.
Die Patientin habe sich vollständig gegen 49. COVID-19 impfen lassen.
Die Patientin ist gerade 50. 18 Jahre alt geworden und kann deshalb nicht mehr zu ihrer bisherigen 51. Kinderärztin gehen. Aus diesem Grund stellt sie sich heute bei uns vor. Einen neuen Hausarzt hat sie bislang noch nicht gefunden.
Die vegetative Anamnese ist unauffällig bis auf eine 52. vegane Ernährung, unter der es bei 53. Knoblauch- und Zwiebelkonsum zu 54. Meteorismus (Blähungen) kommt, sowie eine 55. Insomnie (Schlafstörung) in Form von Einschlaf- und Durchschlafstörungen seit dem 56. Tod ihres Vaters vor 57. knapp einem Jahr und in den letzten Tagen zusätzlich bedingt durch die aktuellen Symptome.
Rest
Vorerkrankungen:
Anamnestisch sind folgende Vorerkrankungen bekannt:
Die Patientin leidet seit der Kindheit an einer 1. atopischen Dermatitis (Ekzem) der Hände, getriggert durch 2. Kälte im 3. Winter und durch wiederholte Anwendung 4. alkoholhaltiger Desinfektionsmittel, wobei gelegentlich 5. Rhagaden (Hautrisse) auftreten.
Seit 6. zehn Jahren besteht ein gut eingestellter 7. Diabetes mellitus Typ I (Zuckerkrankheit). Die Patientin verwendet eine 8. Insulinpumpe, an der Einstichstelle zeigen sich keine 9. Hautveränderungen. 10. Folgekomplikationen sind bislang nicht aufgetreten.
Vor 11. einem Monat erlitt die Patientin beim Joggen eine 12. Achillessehnenruptur (Riss der Achillessehne), die konservativ mit 13. Bandage und 14. Ibuprofen (Schmerzmittel) behandelt wurde und bisher eine deutliche Besserung zeigt.
Vor etwa 15. eineinhalb Jahren erlitt die Patientin beim 16. Snowboarden eine 17. Rippenfraktur (Rippenbruch) der 18. dritten und vierten Rippe rechts, die konservativ mit 19. Analgetika (Schmerzmitteln), 20. körperlicher Schonung und Ruhe behandelt wurde und folgenlos ausheilte.
Voroperationen:
Vor 21. fünf Jahren erlitt die Patientin beim 22. Volleyballspielen eine 23. Nasenfraktur (Nasenbruch) durch ein 24. Balltrauma; die operative Versorgung verlief komplikationslos.
Gynäkologie:
Die letzte Menstruation bestand vor 25. etwa einer Woche. Seit 26. ungefähr einem Jahr zeigt sich eine 27. Zyklusstörung mit Schwankungen zwischen 28. 20 und 40 Tagen (29. Polymenorrhoe = kurze Zyklen, 30. Oligomenorrhoe = lange Zyklen).
Prämenstruell treten 31. Cephalgien (Kopfschmerzen) auf, die etwa 32. 3–4 Tage vor Einsetzen der Blutung beginnen und 33. 2–3 Tage anhalten. Die Menstruationsblutung variiert in der Intensität mit Episoden einer 34. Hypermenorrhoe (starke Blutung, 35. 4–5 Tampons pro Tag) und Phasen einer 36. Hypomenorrhoe (schwache Blutung, 37. 1 Tampon pro Tag).
Medikamente:
38. Cortisonsalbe (entzündungshemmende Salbe)
Ibuprofen 400 mg (Schmerzmittel) bei Bedarf
39. Johanniskraut-Kapseln zur Behandlung einer Insomnie (Schlafstörung)
Allergien:
Seit einigen Monaten besteht eine 40. Photosensibilisierung (Überempfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht) in Form eines 41. Sonnenbrandes, vermutlich im Zusammenhang mit der Einnahme von 42. Johanniskraut.
Es besteht eine 43. Pollenallergie mit allergischer 44. Rhinokonjunktivitis (Schnupfen + Bindehautentzündung).
Zudem liegt eine Nahrungsmittelallergie gegen 45. Mandeln und Erdnüsse vor, die sich durch 46. Parästhesien der Zunge (Kribbeln im Mund) manifestiert.
Noxen:
Nichtraucherin
Gelegentlicher Konsum von Bier (Alkohol)
Drogenanamnese: dreimaliger 47. Cannabiskonsum
Sozialanamnese:
Die Patientin ist als 48. technische Zeichnerin tätig, lebt mit 49. ihrer Mutter zusammen, ist ledig, befindet sich jedoch in einer festen Partnerschaft.
Familienanamnese:
Der Vater verstarb im Alter von 50. 62 Jahren an einer 51. Struma maligna (bösartiger Schilddrüsentumor, Schilddrüsenkrebs), die mittels 52. Strahlentherapie behandelt worden war.
Die Mutter ist 53. 58 Jahre alt, leidet an einem 54. insulinpflichtigen Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und zeigt seit etwa 55. fünf Jahren eine Visusminderung am 56. linken Auge aufgrund einer diabetischen 57. Retinopathie (Netzhautschädigung durch Diabetes).
Der Bruder ist 58. 21 Jahre alt und an 59. Mukoviszidose (zystische Fibrose) erkrankt, mit chronischem 60. produktivem Husten, rezidivierender Dyspnoe (Atemnot), erhöhter Infektanfälligkeit und wiederholten Hospitalisationen; er 61. inhaliert regelmäßig Medikamente.

Arztbrief- und Fallvorstellungsübung

Aufgabe

Ordnen Sie die folgenden Kategorien zunächst in eine medizinisch sinnvolle Reihenfolge. Verfassen Sie anschließend anhand der Schlüsselwörter selbstständig einen vollständigen Arztbrief und stellen Sie den Fall mündlich vor.

Auswertung Ihres Arztbriefs

Laden Sie Ihren selbst geschriebenen Arztbrief zusammen mit dem Fachleiter-Brief bei ChatGPT hoch.

Vergleiche meinen selbst geschriebenen Arztbrief mit dem Fachleiter-Brief. Zeige mir fehlende medizinische Informationen, inhaltlich falsche Angaben, Fehler in der medizinischen Fachsprache, grammatikalische Fehler, ungeeignete Formulierungen sowie Fehler in Struktur und Reihenfolge. Korrigiere anschließend meinen Arztbrief. Verwende ausschließlich die Informationen aus dem Fachleiter-Brief und erfinde keine neuen medizinischen Angaben.

Auswertung Ihrer Fallvorstellung

Nutzen Sie den Audiomodus von ChatGPT, stellen Sie den Fall vor und laden Sie anschließend den Fachleiter-Brief hoch.

Werte meine mündliche Fallvorstellung anhand des hochgeladenen Fachleiter-Briefs aus. Beurteile Struktur und Reihenfolge, Vollständigkeit, medizinische Fachsprache, aktuelle Anamnese, Vorerkrankungen, Voroperationen, Allergien, Medikamente mit Dosierung, Verdachtsdiagnose sowie das weitere diagnostische und therapeutische Vorgehen. Zeige konkret, welche Informationen fehlen, falsch oder unverständlich dargestellt wurden. Erfinde keine zusätzlichen medizinischen Angaben.

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