Arzt-Arzt-Gespräch-Mittelhandfraktur

Praxisnahes FaMed-Arzt-Arzt-Gespräch zum Thema Mittelhandfraktur mit strukturierter Oberarztvorstellung, Unfallanamnese, klinischer Untersuchung und Röntgenbefund. Ideal zur Vorbereitung auf Fachsprachprüfung, FaMed und den klinischen Alltag in Deutschland

Fachleiter

Mittelhandfraktur rechts

Herr Daniel Krüger · 32 Jahre · Notaufnahme

So funktioniert es: Klicken oder tippen Sie auf eine blaue Lücke, um die Antwort aufzudecken. Ein weiterer Klick verbirgt sie wieder.

Kategorie Inhalt
(Verdachts-)Diagnose Fraktur des dritten Mittelhandknochens rechts
Patient Herr Daniel Krüger, 32 Jahre
Aufnahmegrund Vorstellung in der Notaufnahme wegen Schmerzen und Schwellung der rechten Hand nach Sturz
Unfallmechanismus Sturz auf die ausgestreckte rechte Hand beim Handball
Leitsymptome / Anamnese Schmerzen, Schwellung und Bewegungseinschränkung der rechten Hand
Schmerzcharakter Belastungsabhängige Schmerzen
Funktionseinschränkung Eingeschränktes Greifen
Relevante Vorerkrankungen Keine bekannt
Allergien Keine bekannt
Noxen Nichtraucher, gelegentlicher Alkoholkonsum
Sozialanamnese Sportlich aktiv, lebt allein
Vitalparameter
  • Blutdruck: 120/80 mmHg
  • Herzfrequenz: 80/min
  • Atemfrequenz: 15/min
  • Sauerstoffsättigung: 98 % unter Raumluft
  • Temperatur: 36,9 °C
Allgemeinzustand Wach, ansprechbar, schmerzgeplagt
Körperliche Untersuchung
  • Deutliches Ödem der rechten Hand
  • Druckschmerz über dem dritten Mittelhandknochen
  • Leichte Fehlstellung
  • Eingeschränkte Beweglichkeit des Mittel- und Zeigefingers
Neurologischer Status Keine sensomotorischen Defizite
Durchblutung / Ischämiezeichen Durchblutung unauffällig, keine Ischämiezeichen
Labor Unauffällig
Röntgen Geschlossene, nicht dislozierte Fraktur des dritten Mittelhandknochens rechts
Dislokation Keine
Gelenkbeteiligung Keine
Sonographie Keine relevanten Weichteilverletzungen
Beurteilung Geschlossene, stabile Mittelhandfraktur ohne neurovaskuläre Beeinträchtigung
Therapieform Konservative Therapie
Bisheriges Vorgehen Ruhigstellung mittels Unterarmgipsschiene
Schmerztherapie Naproxen 250–500 mg bei Bedarf
Weiteres Vorgehen
  • Hochlagerung der Hand
  • Frühfunktionelle Mobilisation der nicht betroffenen Finger
  • Verlaufskontrolle in der unfallchirurgischen Ambulanz
Mobilisation Frühfunktionell
Aufklärung Patient wurde über Diagnose, Ruhigstellung, mögliche Komplikationen und Kontrolltermine aufgeklärt

Begrüßung + Anamnese

Guten Tag, Herr Prof. Dr. Hofmann.

Ich möchte Ihnen Herrn Daniel Krüger, 32 Jahre alt, vorstellen, der sich nach einem der rechten Hand in unserer Notaufnahme vorgestellt hat.

Der Patient berichtete Schmerzen und eine deutliche der rechten Hand nach einem Sturz Handball. Angaben Patienten sei er auf die ausgestreckte rechte Hand .

Zusätzlich beklagte der Patient eine der Handbeweglichkeit sowie ein eingeschränktes .

Die Schmerzen sind vor allem belastungsabhängig und Bereich des Handrückens .

An relevanten Vorerkrankungen seien keine Erkrankungen . Allergien wurden ebenfalls verneint.

Der Patient Nichtraucher und gelegentlich Alkohol. Sozialanamnestisch sei der Patient sportlich aktiv und lebe .

Körperliche Untersuchung

Bei Aufnahme zeigte sich der Patient wach, ansprechbar und leicht .

Die Vitalparameter waren stabil. Der Blutdruck bei 120/80 mmHg, die Herzfrequenz bei 80/min, die Atemfrequenz 15/min, die Sauerstoffsättigung bei 98 % unter Raumluft sowie die Körpertemperatur bei 36,9 °C.

zeigte sich ein deutliches der rechten Hand mit Druckschmerz über dem dritten Mittelhandknochen.

Außerdem fiel eine leichte auf. Die des Mittel- und Zeigefingers war .

Neurologische bestanden nicht. Auch die Durchblutung war unauffällig, Ischämiezeichen zeigten sich .

Weiteres Vorgehen

Laborchemisch zeigten sich Befunde.

Röntgen zeigte sich eine geschlossene, nicht dislozierte Fraktur des dritten ohne Gelenkbeteiligung.

Eine relevante Dislokation bestand . Sonographisch fanden sich keine relevanten .

Zusammenfassend besteht der Verdacht eine stabile Mittelhandfraktur ohne neurovaskuläre Beeinträchtigung.

Der Patient wurde konservativ behandelt und mittels Unterarmgipsschiene .

Zusätzlich Hochlagerung der Hand eine analgetische Therapie mit Naproxen bei Bedarf.

Geplant sind klinische Verlaufskontrollen sowie eine frühfunktionelle der nicht betroffenen Finger.

Der Patient wurde über die Diagnose sowie die weiteren diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen .

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Scroll to Top